Bericht zur Präventionsveranstaltung "Einbruchsschutz" 

Zu dieser Veranstaltung am 30.7.2015 konnten wir 35 interessierte Zuhörer/-innen aus vielen Ortsteilen Blausteins im Gemeindesaal St. Josef begrüßen. Referent Bernd Heß von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Ulm hat in seinem kurzweiligen Vortrag unter anderem mit vielen falschen Vorstellungen aufgeräumt wie zum Beispiel: 

  

  • "Bei mir ist sowieso nichts zu holen"
  • "Einbrecher kommen nachts"
  • "Ich bin ja versichert"

Gewöhnliche Einbrecher nutzen günstige Gelegenheiten. Für sie ist weniger entscheidend, ob ein Haus gepflegt oder weniger gepflegt aussieht oder ob in der Garage eine "Nobelkarosse" steht und somit der äußere Eindruck auf die Vermögensverhältnisse der Bewohner Rückschlüsse zulässt.  Einbrecher achten vielmehr z. B. auf schlecht gesicherte bzw. gekippte Türen und Fenster, auf nicht gesicherte Keller-Lichtschächte, auf "Einstiegshilfen" (Leiter, Mülleimer, Holzstapel etc.), auf überquellende Briefkästen und auf auch tagsüber geschlossene Rollläden (Bewohner sind wahrscheinlich im Urlaub?!).

Einbrecher kommen in der Regel tagsüber, wenn sie davon ausgehen können, dass niemand zu Hause ist. Deshalb sollten auch bei nur kurzer Abwesenheit  Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer geschlossen und Haustüren, Wohnungstüren und Durchgangstüren zwischen Garage und Haus immer zweifach abgeschlossen werden.

Aber auch als Nachbarn sind wir gefordert. In Mehrfamilienhäusern sollten wir Keller- und Bodentüren stets abschließen und auf Fremde im Haus oder Nachbargrundstück achten und diese ansprechen.

 

Auch wenn sich der materielle Schaden ggf. aufgrund einer guten Versicherung in Grenzen hält, sollte man das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, nicht unterschätzen. Vor allem die Verletzung der Privatsphäre und das verlorengegangene Sicherheitsgefühl machen vielen Einbruchsopfern sehr zu schaffen, betonte Bernd Heß.

Aber wie kann ich neben den allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen mein Eigentum wirksam schützen?

Dazu gab Bernd Heß viele nützliche Anregungen zu z. B. mechanischen Sicherungseinrichtungen (wie einbruchhemmende Fensterbeschläge, Abhebesicherungen für Lichtschächte, einbruchhemmende Türbeschläge), zu Alarmanlagen und vielem mehr.  

 

Nach einer lebhaft geführten Diskussion und der Beantwortung vieler Fragen der Zuhörer/-innen demonstrierte unser Mitglied Kriminalhauptkommisar Carsten Held anschaulich und sehr interessant wie die Polizei bei der Spurensicherung nach einem Einbruch vorgeht. Er wies darauf hin, dass nach einem Einbruch oder Einbruchsversuch vor dem Eintreffen der Spurensicherung keine "Aufräumarbeiten" wie wischen, staubsaugen, einräumen von Gegenständen usw. vorgenommen werden sollten, da dadurch eine wirksame Spurensicherung unmöglich gemacht wird.

Mehr zum Thema Einbruchschutz erfahren Sie auch unter folgenden Internet-Adressen:

www.k-einbruch.de

www.polizei-beratung.de 

   

Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten Bernd Heß und Carsten Held für die nützlichen Ratschläge und Anregungen und bei allen Spendern für die Beiträge zu unserer Vereinskasse. 

Der katholischen Kirchengemeinde St. Josef danken wir für die Nutzung des Gemeindesaals. Herzlichen Dank auch an Winfried Heinz, der die Getränkeausgabe und die Saalbetreuung an diesem Abend übernommen hat.  

 

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